Futter für herrenlose Katzen

Die Verbesserung der Lebensbedingungen bedeutet bei Katzen vor allem, daß ihre Anzahl ein für Mensch und Tier akzeptables Maß nicht übersteigt. Das erreichen wir durch Kastrationen. Andererseits müssen wir dafür sorgen, daß die Tiere, die nicht mehr genügend natürliche Nahrung finden können, nicht verhungern. Hierzu unterstützen wir die Tierfreunde auf Formentera mit der Bereitstellung von Trockenfutter.

Futter im BaumDie Anzahl der Tierfreunde, die auf der Insel herrenlose Tiere füttern, ist im Laufe der Jahre stetig gestiegen. Aktuell werden mit Hilfe von Acción Francisco fast 900 Katzen versorgt. Hierzu werden von uns (abhängig von der finanziellen Situation) zwischen 8 und 10 Tonnen Trockenfutter pro Jahr bereitgestellt. Dies ist eine enorme Menge, bedeutet aber, daß wir im Schnitt nicht mehr als 25 bis 30 Gramm pro Tier am Tag zur Verfügung haben, was eigentlich zum Leben zu wenig und Sterben zu viel ist.

Wir würden die Mengen gern erhöhen, können es aber nicht. Wenn wir mehr Geld für Futter ausgeben, steht dies für Kastrationen nicht zur Verfügung. Dadurch würde die Anzahl der Tiere weiter steigen und Bedarf an Tiernahrung würde noch stärker zunehmen. Letztlich kämen wir so in einen Teufelkreis und könnten unser Ziel nicht mehr erreichen.

Der Alltag derjenigen, die von Acción Francisco mit Trockenfutter unterstützt werden besteht nicht nur darin, dieses zu "verteilen". Die Regel ist, daß sie auf eigene Kosten Reis, Dosenfutter oder auch Fleischreste zukaufen, um damit das Trockenfutter zu ergänzen.

Ergänzung des TrockenfuttersDas Foto zeigt sehr eindrucksvoll, welche Mengen an Trockenfutter, Reisgemisch und Dosenfutter z.B. Petra Sotnikoff jeden zweiten Tag verfüttert. Hinzu kommen 30 bis 50 Liter Trinkwasser. Um zu gewährleisten, daß bis zur nächsten Fütterung Nahrung vorhanden ist, wird das Trockenfutter in großen Plastikflaschen mit einer speziellen Öffnung in die Bäume gehängt.

Für einen großen Teil der Tierfreunde auf Formentera stellen die von ihnen privat übernommenen Kosten für das zusätzliche Futter eine zu große Belastung dar. Wir würden dies gern ändern, jedoch fehlen hierzu die Mittel.

Bitte helfen Sie durch eine Mitgliedschaft oder eine Spende.