Viel Licht - aber auch Schatten...
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Behandelte Tiere und ihr Gesundheitszustand Es wurden insgesamt 345 Tiere tierärztlich behandelt und 311 Katzen und Kater kastriert - davon 208 weibliche Tiere. 202 Tiere waren herrenlos und wurden durch die Projektmitarbeiter mit speziellen Fallen gefangen. 143 Katzen und Kater wurden von der Bevölkerung zur Behandlung gebracht.Der allgemeine Gesundheitszustand der Katzen und Kater war überwiegend gut. Die Verbreitung der tödlich verlaufenden Immunschwäche FIV liegt mit ca. 9,5% in der aus Deutschland bekannten Größenordnung. Kater sind mit etwa 70% aller infizierten Tiere erwartungsgemäß am Stärksten betroffen. Nicht zu erwarten war die Tatsache, daß keines der Tiere an der felinen Leukämie (FeLV) erkrankt war. |
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Schwerpunktgebiete Die wild lebenden Katzen wurden hauptsächlich in den Gebieten Playa Mitjorn (62), Es Pujols (80) und El Pilar (27) gefangen. Die Tiere aus Porto Saler (33), Cap de Barbaria (42), San Francisco (27) und San Fernando (20) wurden überwiegend gebracht. |
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Infrastruktur Die Räumlichkeiten für die Durchführung der Operationen und der Verwahrung der Tiere vor und nach der Behandlung wurden von einem spanischen Bewohner der Insel zur Verfügung gestellt. Sie waren hervorragend für diesen Zweck geeignet und gestatteten sowohl effizientes Arbeiten als auch die Schaffung optimaler hygienischer Voraussetzungen. Zusätzliche Flexibilität war durch den Einsatz des vom Deutschen Tierhilfswerk zur Verfügung gestellten Operationsmobils gegeben.Für die Tiertransporte wurden 4 Fahrzeuge eines spanischen Autovermieters genutzt. Die Teammitglieder konnten hervorragende Wohnmöglichkeiten in einer Bungalow-Anlage nutzen. Für den Fang und Transport wurden 14 Fallen, 8 Umladekörbe und 35 Kennels eingesetzt. |
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Störungen und vorzeitiger Abbruch der Aktion Ein Kater wurde wegen eines Mißverständnisses gegen den Willen seines Besitzers kastriert. Dieser Sachverhalt wurde bei der Guardia Civil angezeigt. Eine gütliche Einigung war trotz mehrfacher Versuche durch Acción Francisco nicht möglich.Unter Berufung auf die oben genannte Anzeige zog der Bürgermeister seine Genehmigung zur Aktion zurück. |